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About me - meine story

Aktualisiert: 14. Mai

Selbstporträt im Wind, eigene Aufnahme
Selbstporträt im Wind, eigene Aufnahme

Die Person hinter "Römerin Jennifer"

Heute gibt es keine Lerninhalte, sondern meine ganz persönliche Story. Das "Warum" meines Projektes. Weshalb ich diesen Blog und das Projekt "Nachhilfe" starte sowie Informationen zu den Stationen meines bisherigen Lebens.


Römerin Jennifer - die Story


Nach einer kurzen Zeit im Schuldienst habe ich mich entschieden, einen neuen Weg zu gehen: individuelle Lateinnachhilfe online – modern, persönlich und genau auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt.


Die Schule der Zukunft ist digital: Kein Stress durch Anfahrt, kein Zeitverlust, kein zusätzlicher Aufwand für Eltern. Alles, was benötigt wird, ist ein mobiles Gerät, eine Internetverbindung und ein Headset – und schon kann die Nachhilfe bequem von zu Hause aus starten.


In meinen Zoom-Kursen arbeite ich gezielt Wissenslücken auf und unterstütze Schülerinnen und Schüler dort, wo sie wirklich Hilfe brauchen: Übersetzung, Formenlehre, AcI, PPP, Konjunktive, Gerundium und Gerundivum oder die Texte Cäsars. Zusätzlich biete ich Hausaufgabenbetreuung und ausführliche Erklärungen bei Verständnisschwierigkeiten – geduldig, verständlich und motivierend.


Mein Ziel ist mehr als nur bessere Noten: Ich möchte jedem Kind mehr Selbstbewusstsein geben, Freude am Lernen vermitteln und neue berufliche Perspektiven eröffnen. Denn wer versteht, gewinnt Sicherheit – und Erfolg.



Meine Zeit als Schülerin

Die Schule war für mich ein Ort von Sicherheit und Geborgenheit, ein Ort, an dem ich Fähigkeiten entdecken und Fertigkeiten entwickeln konnte. Zudem war sie der Ort, an dem ich täglich meine Freundinnen und Freunde traf. Lange Zeit konnte ich mir nicht erklären, warum einige Kinder und Eltern das anders sehen könnten...


Aus einer Lehrerfamilie stammend, wurde mir schnell klar, dass ich auch Lehrerin werden wollte - genau genommen ereignete sich diese Erkenntnis an meinem zweiten Schultag in der Grundschule. Vorher wollte ich immer Frisörin oder Künstlerin werden.


Welche Art von Lehrerin ich werden wollte, veränderte sich im Laufe der Zeit. Als ich ein Grundschulkind war, wollte ich Grundschullehrerin werden, wie meine Tante. Als ich auf dem Gymnasium war, wollte ich Studienrätin werden, wie mein Vater. Solange ich Schülerin war, hatte ich eine sehr realitätsferne Vorstellung davon, was es wirklich heißt, als Lehrerin zu arbeiten. In meiner Vorstellung war das Lehrer-sein der Inbegriff von Freiheit. Man muss sich nicht mit langweiligen Themen wie Buchhaltung oder Bürokram auseinandersetzen, sondern darf sich den ganzen Tag mit interessanten Themen (Literatur, Gesellschaftslehre, Sprachen und Kunst) auseinandersetzen und verdient damit auch noch Geld. Was es wirklich heißt, in einer Schule zu arbeiten, lernte ich dann später...


Besonders stolz war ich in der 11.Klasse, als meine Lehrer mir die Leitung eines Latein-Förderkurses für die Siebtklässler übergaben. Hier durfte ich bereits erste Erfahrungen im Umgang mit Kleingruppen sammeln und konnte meine Skills als Lehrkraft entwickeln.


Meine Zeit Als Studentin

Nach meinem Abitur bin ich zunächst nicht in meinen Wunschstudiengang (Latein/Kunst/Spanisch für das Lehramt an Gymnasien) hereingekommen und schrieb mich für Latein und Alte Geschichte an der Uni Köln ein. Hier lernte ich verschiedene Studierende aus dem Bereich Altertumskunde kennen. Die Archäologinnen haben es mir damals besonders angetan. Mit ihnen verbrachte ich viel Zeit auf dem Campus und lernte das ein oder andere über die Ausgrabung antiker Schätze.


An der Uni war Latein allerdings deutlich schwerer als in der Schule. Die Grammatiken, die Schülerinnen und Schüler vorgelegt werden, sind gegenüber den Grammatikbüchern für Studierende der lateinischen Philologie deutlich reduziert. In der Universität zu Köln hat mir das Repetitorium Lateinische Sprache und der Lektürekurs zu Catulls Gedichten besonders gut gefallen.


Ein Jahr später machte ich einen großen Schritt - sowohl persönlich als auch im Hinblick auf meine Karriere. Ich bekam einen Studienplatz in Gießen für die Fächerkombination Latein/Spanisch für das Lehramt an Gymnasien und zog in eine fremde Stadt.


Das Leben in Gießen war für mich nicht leicht. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben völlig alleine und kannte niemanden. Meine erste "eigene" kleine Wohnung war in einer fremden Stadt, dreihundert km entfernt von meinem Zuhause. Bis ich die ersten Freunde fand, dauerte es ein wenig. In Köln war das anders gewesen, da kannte ich schon einige.


In meinem ersten Jahr in Gießen war ich vor allem damit beschäftigt, mein Leben vor Ort zu organisieren und in dieser völlig anderen Welt anzukommen. NRW ist das Bundesland mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Hessen ist eher ländlich und weniger dicht besiedelt. Wenn in Gießen keine Vorlesungszeit ist, ist die Stadt wie leergefegt. In dieser Zeit brachte ich die "Filterprüfungen", d.h. die Prüfungen, mit der höchsten Durchfallquote, nämlich in Lernpsychologie und Erziehungswissenschaften, hinter mich. Weiterhin arbeitete ich an meiner Mappe und nahm an der künstlerischen Eignungsprüfung teil, um mich für das Lehramt in Kunst einschreiben zu können. Die Prüfung war auch erfolgreich, allerdings nicht in dem Maße, wie ich es mir erhofft hatte. Ich wurde zugelassen, allerdings nur für das Lehramt an Haupt- und Realschulen. Folglich musste ich mich entscheiden, ob ich bei meinem Studiengang blieb, oder ob ich die Schulform wechseln wollte. Ich entschied mich für Kunst und nahm Deutsch als zweites Fach dazu. Dieses Hochschulstudium absolvierte ich vollständig. In mir kam immer mal der Gedanke auf, die Prüfung zu wiederholen und ins Lehramt an Gymnasien zurückzukehren, allerdings hatte ich zum Ende hin Zweifel an meiner Berufswahl, weshalb ich diese Idee nicht umsetzte.


Der praktische Teil der Lehrerausbildung

Meine Vorstellung vom "Lehrer-sein" bekam in meinem Orientierungspraktikum die ersten Risse, als ich meine erste Unterrichtsbesprechung mit meinem Praktikumsbetreuer hatte, der auch Fachleiter war und an der Ausbildung von Lehrkräften mitwirkte. Mein Orientierungspraktikum hatte an einer Realschule in der Eifel stattgefunden, die sich die Räumlichkeiten mit der nebenan gelegenen Hauptschule teilte, zu der die schlechteren Schüler gnadenlos herübergereicht wurden.


Der Fachleiter fragte mich, wie sich wohl ein Hauptschüler fühlen würde, wenn er eine schlechte Note bekäme... Als der Schlechteste und den Schlechtesten. Mich in diese Situation hineinzuversetzen, hat mich emotional sehr tief bewegt. Von da an war der Hauptantrieb meiner studentischen Bemühungen nicht mehr allein die Wissensvermittlung, sondern eine Leitfrage: Wie kann Schule ein Raum der Geborgenheit und des Entdeckens von Fähigkeiten für ALLE Kinder werden - und nicht nur für diejenigen, die von Natur aus intelligent und pfiffig sind.


Auf meinem Weg befasste ich mich mit verschiedenen ReformpädagogInnen, darunter Gerald Hüter und Maria Montessori. Nach und nach wurden das skandinavische Bildungssystem und die Ansätze der Reformpädagogik zu Leitinstanzen meines pädagogischen Handelns und die Arbeit in der Regelschule stieß auf einen inneren Widerwillen in mir.


Während meiner schulpraktischen Studien an einer Gesamtschule erkannte ich, dass sich am System Schule nichts ändern wird und wie sehr ich mir ins eigene Fleisch schneide, wenn ich die Veränderungen lebe, die ich sein will. Folglich entschied ich mich nach meinem Studium für einen anderen Weg - selbstständig als Werbetexterin, fernab vom Schulchaos.



Meine Erfahrungen als angestellte Lehrerin im Schuldienst des Landes NRW

Nach der Geburt meiner Tochter und meiner Elternzeit als alleinerziehende Mama war ich nicht mutig genug, meine Selbstständigkeit fortzuführen. Folglich entschied ich mich, doch wieder in der Schule zu arbeiten. Ich war in einer Grundschule und in einem Gymnasium als Vertretungslehrerin beschäftigt. Einerseits fand ich es sehr erfüllend, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, andererseits wurde meine innere Stimme laut, die in Bildung mehr sieht als Notendruck und Anpassung an vorgegebene Muster.


Lehrkraft auf Abwegen - mein eigenes Konzept

Nach meinem langen Weg und meinen Zeiten des Haderns und Zögerns bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich Schule nur dann besser machen kann, wenn ich außerhalb eines festgefahrenen Systems agiere.


"Wenn ich einen Unterschied machen und meinen Seelenauftrag leben möchte,

Aus diesem Grund habe ich meine eigene Nachhilfe-Plattform für Online-Unterricht gegründet, in der ich Schülerinnen und Schülern wirklich helfen kann.


Also habe ich "Römerin Jennifer" gegründet, mein Unternehmen für moderne Lateinnachhilfe, das Schülerinnen und Schüler liebevoll unterstützt, anstatt sie kleinzumachen. Neben genialen Erklärvideos bekommen meine Schülerinnen und Schüler einen Werkzeugkoffer an die Hand, um im Lateinunterricht zu glänzen. Das ist mein inneres "Warum". Der Grund, warum ich jeden Morgen um 5 Uhr aufstehe. Ich hoffe, es gefällt Dir hier auf meinem Blog!


Deine Jennifer






 
 
 

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Jennifer Lauscher

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